Ausbildungsinhalte 2. Studienjahr


3. Semester

Schwerpunkt: Psychologischer Bereich

Therapeutisches Figurenspiel

  • Ziele
    Die Studierenden werden in die Methode des therapeutischen Figurenspiels eingeführt. Sie kennen die wesentlichen Unterschiede zum öffentlichen Figurenspiel (Auftritte vor Publikum). Sie erwerben die Fähigkeit, das Spiel in der Dreierdynamik anzuleiten.

    Die Studierenden erarbeiten ein Märchen in darstellender Erzählweise. Sie können das Märchen während einer Therapiestunde spontan erzählend spielen.

  • Inhalte
    Einführung in die Methode des therapeutischen Figurenspiels, Kennenlernen des therapeutischen Figurenspiels in der Dreierdynamik, darstellendes Erzählen eines Märchens für die therapeutische Arbeit.


Figuren und Requisiten herstellen

  • Ziele
    Die Studierenden stellen Figuren für die therapeutische Arbeit her. Dabei wenden sie verschiedene Techniken an und stellen unterschiedliche Figuren (Menschen und Tiere) her.

    Aus verschiedenen Materialien stellen sie Spielrequisiten her. Die Studierenden lernen die symbolische Bedeutung der Requisiten und deren Wichtigkeit als Handlungsträger im Spiel kennen.

  • Inhalte
    Herstellen von verschiedenen Figuren für das therapeutische Figurenspiel, herstellen von funktionstüchtigen Requisiten, Symbolische Bedeutung der Requisiten.


Herstellen von Figuren im therapeutischen Prozess

  • Ziele
    Die Studierenden können in der Therapie das Herstellen der Figuren mit Kindern und Erwachsenen anleiten, unterstützen und im Prozess begleiten.

  • Inhalte
    Verschiedene einfache Herstellungsarten und Modelliertechniken von Figuren im therapeutischen Prozess.

    Anleitungsmöglichkeiten und Beleben von Figuren.


Psychologische Grundlagen spieltherapeutischer Verfahren

  • Ziele
    Die Studierenden kennen die psychologischen Grundlagen verschiedener Formen der Spieltherapie.

    Sie können das therapeutische Figurenspiel in den Kontext anderer Therapieformen einordnen.

    Sie kennen die psychologischen Grundlagen verschiedener Entspannungsmethoden.

  • Inhalte
    Psychotherapeutische Richtungen (Übersicht), Formen der Spieltherapie und ihre psychologischen Grundlagen, Therapeutisches Figurenspiel im Vergleich mit anderen Spieltherapien, Merkmale und Stärken des therapeutischen Figurenspiels im Kontext anderer Therapieformen, Psychologische Grundlagen verschiedener Entspannungsmethoden, Entspannung und Stressbewältigung.


Märchen 

  • Ziele
    Die Studierenden knüpfen Zusammenhänge zwischen Märchen und therapeutischem Figurenspiel.

  • Inhalte
    Lebensphasen im Märchen und Entwicklungsphasen beim Kind, Selbstheilungskräfte im Märchen, die Hauptfigur im Märchen stellt die abhanden gekommene Ordnung wieder her – so gesehen ist sie uns Vor-Bild.


Psychopathologische Grundlagen 

  • Ziele
    Die Studierenden erwerben Kenntnisse über die allgemeine Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters. Sie erhalten Einblick in das Erheben eines psychopathologischen Befundes und lernen die gängigen Klassifikationsschemata kennen. 
  • Inhalte
    Diagnostischer Überblick, Klassifikationssysteme psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter, ICD 10 / DSM IV. 


Biografiearbeit Teil 1

  • Ziele
    Förderung der wertfreien Reflexion über die eigene Kindheit.

    Zusammenhänge schaffen von persönlichen Erfahrungen und der zukünftigen Aufgabe als therapeutische Begleiterin.

  • Inhalte
    Die sozialen Beziehungen in der Kindheit, Aneignung von Fähigkeiten/Ressourcen in der Kindheit, mein Lebensgefühl als Kind.

4. Semester

Schwerpunkt psychologischer und therapeutischer Bereich


Therapeutisches Figurenspiel

  • Ziele
    Die Studierenden lernen, wie sie die in der Dreierdynamik gespielten Geschichten wahrnehmen, betrachten und verstehen können. Sie erwerben die Fähigkeit, die Geschichten zu protokollieren und bewusst zu reflektieren.

  • Inhalte
    Spielprozesse wahrnehmen, betrachten und reflektieren, Therapiegeschichten protokollieren.


Grundlagen der Gesprächsführung

  • Ziele
    Die Studierenden kennen Grundlagen und Methoden der Gesprächsführung. Sie reflektieren ihre Gesprächsführungspraxis. Sie üben lösungs- und ressourcenorientierte Gesprächsführung.

  • Inhalte
    Stolpersteine und Pannen in der Gesprächsführung, Formen der Gesprächsführung, Methoden lösungsorientierter und ressourcenorientierter Gesprächsführung, Konfliktgespräche, Umgang mit Kritik und Angriff, Ressourcenorientierung und Salutogenese


Biografiearbeit 2. Teil

  • Ziele
    Bewusstwerdung der auferlegten und gewählten Lebens-Rollen. Vertraut werden mit neuen Rollen, die bis anhin ein Schattendasein führten.
  • Inhalte
    Welche Rollen sind mir als Begleiterin dienlich, bzw. hinderlich? Versöhnung mit eigenen Unzulänglichkeiten als Vorbereitung für die therapeutische Arbeit, welche Eindrücke hinterlässt meine Person/Persona?


Herstellen von Figuren im therapeutischen Prozess

  • Ziele
    Die Studierenden können Figurenarten unterscheiden und einsetzen. Sie erkennen den Bezug zu Praxissituationen.

    Die Studierenden sind befähigt mit Kindern oder Erwachsenen Spielorte und Bühnen zu gestalten und zu bespielen, sie verstehen die Zusammenhänge und Bedeutung der Bühnengestaltung.

  • Inhalte
    Auseinandersetzung mit und Herstellung von Familien- und Gefühlsfiguren, dadurch Bezug schaffen zu häufigen Themen in der Therapie. Bespielbare Orte, Bühnenebenen, Verbindungen und Hilfsmittel kennenlernen und entwickeln.


Einführung in die Diplomarbeit


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