Ausbildungsinhalte 3. Studienjahr


5. Semester

Schwerpunkt: Methodenspezifischer Bereich

Praktische Arbeit mit einer Klientin/einem Klienten, Supervision

  • Ziele
    Die Studierenden wenden das therapeutische Figurenspiel in der Praxis an. Sie begleiten den Spielprozess aufmerksam und protokollieren den therapeutischen Verlauf. Die Studierenden sind fähig, die Figuren der Klientin/des Klienten ins Spiel einzubeziehen.

  • Inhalte
    Therapeutische Begleitung eines Klienten, Praktische Anwendung des therapeutischen Figurenspiels, Protokolle schreiben, Therapieverlauf bewusst reflektieren.

    Supervision

    Die Studierenden werden während der praktischen Arbeit von einer Ausbildungsupervisorin begleitet.

    Supervision in Gruppen spielzentriert


In der Regel wird in der Halbgruppe gearbeitet.

  • Ziele
    Figurenspiele von Klienten werden sorgfältig betrachtet und durch die Auseinandersetzung mit der symbolischen Aussagekraft analysiert. Die genaue Wahrnehmung wird an praktischen Beispielen geübt.

  • Inhalte
    Verstehen und „lesen“ lernen der Spielgeschichten, das Verständnis für die Symbolsprache vertiefen, Erkennen gespielter Themen, weiterführende Aktivitäten zu gespielten Themen entwickeln.


Supervision in Gruppen klientenzentriert

  • Ziele
    Hier steht die Beziehung der Begleitperson zum Klienten und seiner Thematik im Vordergrund. Ebenso soll das soziale Umfeld miteinbezogen werden.

  • Inhalte
    Rollenkonflikte der Begleitperson in Bezug auf den Klienten, Reflexion der Rolle als Therapeutin, als Begleiterin.


Therapeutisches Figurenspiel

  • Ziele
    Die Studierenden lernen Methoden kennen, wie Berichte und Gesuche an verschiedene Adressaten geschrieben werden können. Sie setzen sich mit administrativen und rechtlichen Fragen auseinander, die im Zusammenhang mit der selbstständigen Arbeit stehen. Die Studierenden erhalten Informationen über Krankenkassen, Hilfsorganisationen und soziale Einrichtungen in der Schweiz. Die Studierenden können in eigener Initiative Atelierbesuche machen und so Einblicke in verschiedene Arbeitsweisen erhalten.

  • Inhalte
    Administrative und rechtliche Fragen im Zusammenhang mit einer eigenen Praxis, Hilfsorganisationen, Institutionen kennenlernen, die um finanzielle Unterstützung angefragt werden können, Einblicke in Ateliers für therapeutisches Figurenspiel mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten.


Öffentlichkeitsarbeit

  • Ziele
    Die Studierenden kennen Möglichkeiten, das therapeutische Figurenspiel in der Öffentlichkeit vorzustellen und zu präsentieren.
  • Inhalte
    Werbung in eigener Sache (Website, Inserate usw.), Gestaltung von Druckerzeugnissen (Flyer, Broschüre usw.), Vorträge in Vereinen und Institutionen, Medienpräsenz.


Psychopathologie I

  • Ziele
    Die Studierenden erwerben Kenntnisse über die spezielle Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters und setzen sich mit spezifischen Krankheitsbildern in Berücksichtigung des Entwicklungsalters des Kindes auseinander.

  • Inhalte
    Wahnhafte Störungen, Affektive Störungen, Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen.


Psychopathologie II

  • Ziele
    Die Studierenden erwerben Kenntnisse über weitere psychische Krankheitsbilder des Kindes – und Jugendalters.

  • Inhalte
    Neurotische- Belastungs- und somatoforme Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Tiefgreifende Entwicklungsstörungen.


Ergänzende Konzepte zum therapeutischen Figurenspiel

  • Ziele
    Die Studierenden kennen Spielformen und künstlerische Aktivitäten und Gestaltungsmöglichkeiten, die einen Therapieprozess unterstützen und begleiten.

  • Inhalte
    Ausdruck über Farbe und verschiedene Maltechniken. Aus Papier und Zeichnungen Figurenspiele entwickeln.

    Bilder und Geschichten als Einstieg ins Figurenspiel. Gestaltungsmöglichkeiten und Spielformen mit Naturmaterialien wie Sand, Ton, Wolle, Holz usw. Rituelle Spielformen und unterstützende Rituale. Mit Fallbeispielen den Bezug zur therapeutischen Arbeit schaffen. Kontaktaufnahme über verschiedene Spielformen.

6. Semester

Schwerpunkt: Medizinisch-pathologischer Bereich/Diplomarbeit

Testpsychologie

  • Ziele
    Die Studierenden kennen diagnostische Instrumente zum Erfassen von psychischen Störungen und ihre Anwendung. 

  • Inhalte
    Grundlagen des Testdiagnostik, Instrumente zum Erfassen von Störungen.


Psychopathologie
III

  • Ziele
    Die Studierenden kennen neuropsychologische Grundlagen für bestimmte Störungsbilder.

  • Inhalte
    Hirnorganische Störungen, Geistige Behinderung, Neurologische und somatische Erkrankungen mit psychischer Symptomatik.


Pharmakologie

  • Ziele
    Die Studierenden verfügen über allgemeine pharmakologische Grundkenntnisse und erwerben sich Kenntnisse über die spezielle Pharmakologie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

  • Inhalte
    Antidepressiva, Neuroleptika, Psychostimulantien, Sedativa.


Ergänzende Konzepte zum therapeutischen Figurenspiel

  • Ziele
    Die Studierenden setzen sich vertieft mit ergänzenden Möglichkeiten auseinander und bringen diese mit dem eigenen Fall (eigene therapeutische Fallbegleitung während der Ausbildung) in Verbindung. Die Studierenden lernen die Grundlagen verwandter Therapieformen kennen.

  • Inhalte
    Erkenntnisse und Möglichkeiten aus der eigenen Erfahrung im Unterricht besprechen und reflektieren, verwandte Therapieformen stellen sich vor.

    Verfassen der Diplomarbeit

    Abschlussarbeit Psychologie

    Notfallmassnahmen

    Medizinische Grundausbildung

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